Für alle Gäste der Region!

Aktuell sind 8 Gäste und keine Mitglieder online

Über unseren Verein

Der Kärntner Lichtbund ist ein FKK-Verein. Im Vordergrung steht das Bedürfnis, ohne Bekleidung Luft, Licht und Wasser zu genießen.

Den Vereins leitet der Vereinsvorstand, der jährlich von der Generalversammlung gewählt wird, wie dies die Statuten vorsehen.

Der Vorstand befaßt sich einerseits mit den eigentlichen Vereinsangelegenheiten und andererseits mit dem Betrieb des Campingplatzes.

 

Geschichte des Kärntner Lichtbundes (KLB)

Der Kärntner Lichtbund wurde am 12. April 1952 gegründet, obwohl damals noch kein Gelände vorhanden war. Zu dieser Zeit wurde am Forstsee wild gebadet. Auf der Suche nach einem geeigneten Gelände stieß man 1956 auf ein Grundstück am Keutschacher See.
Für dieses Grundstück war zur Nutzung als Campingplatz auch eine Sanitäranlage behördlich vorgeschrieben. Aus Kostengründen wurde deshalb auf die Anpachtung verzichtet. Nach längerem Suchen konnte dann im Jahr 1959 die „Turkwiese“ gepachtet werden.


Zu dieser Zeit betreute der KLB auch das Großgelände am Keutschacher See. Der FKK- Dachverband INF versuchte, das Großgelände zu erwerben. Die Verhandlungen sind an der Forderung von 25 Millionen Schilling (fast 182.000 Euro) gescheitert. In der weiteren Folge kam es zur Aufkündigung von KLB und Großgelände. Dem Grundeigentümer des Groß-Geländes wurde daraufhin behördlicherseits das FKK-Großgelände geschlossen.

Über die Vermittlung der INF wurde dann wieder für fünf Jahre die Führung des Großgeländes dem KLB übertragen.

Der FKK-Betrieb war damals mit beachtlichen Schwiergkeiten seitens der Behörde verbunden. Nackt zu baden war nur in geschlossenen Vereinsgeländen erlaubt.
Viele Gäste fanden in ihrer Heimat weit und breit keine Möglichkeit, einem Verein beizutreten. Deshalb verfügten Sie über keinen internationalen FKK-Ausweis. Diesem Personenkreis hatte der KLB die sogenannte Fernmitgliedschaft angeboten, die dann nach der Entkrampfung der allgemeinen Haltung zur Freikörperkultur nicht mehr notwendig war.


Im Jahr 1961 begann der Verein mit baulichen Maßnahmen auf der „Turkwiese“. So entstanden im Laufe der Jahre die Geländewarthütte am Eingang und die Gemeinschaftshütte, die in den späteren Jahren durch diverse Zubauten ergänzt wurde.
Im Jahr 1990 wurde bereits das erste Mal über den Einbau einer Solaranlage für die Warmwasserbereitung in der Sanitäranlage gesprochen. Dieser Gedanke wurde jedoch aus Kosten- gründen verschoben. So wurde im Jahr 1991 mit dem Umbau der Sanitäranlage begonnen, der am 1.6.1992 fertiggestellt war.


Erst im Jahr 1993 wurde der Gedanke zum Einbau einer Solaranlage wieder aufgegriffen und entsprechende Angebote eingeholt. Es dauerte jedoch noch bis zum Jahr 1997, bis die Solaranlage eingebaut und in Betrieb genommen wurde. Seither wird unser Warmwasserbedarf in den Sommermonaten über die kostenlose Sonnenenergie umweltfreundlich aufbereitet. Die Gemeinschaftshütte wurde durch diverse Zubauten im Jahr 1998, unter anderem für das Buffet, erweitert.


Nach kleineren Instandhaltungsarbeiten in den Folgejahren wurde 2009 das Eingangstor zu unserem Gelände automatisiert und damit für die Sicherheit unserer Gäste und Mitglieder gesorgt.


Im Jahr 2010 begann dann die Planung für den Umbau unserer Sanitäranlage. Dieser erfolgte in den Jahren 2011 bis 2012. Mit der Erneuerung der Duschräume, der Waschräume der Toiletten kann sich unsere Sanitäranlage wieder sehen lassen.

__________________________________________________

Weitere Links:
FKK-Vereine in Österreich

International Naturist Federation 


Gemeinde Keutschach
Webcam Pyramidenkogel/Wörthersee
Homepage Kärnten